Moderne Küchenabluftanlagen nutzen oft Plasma-, UV- oder Ozon-Stufen, um Fett und Gerüche schon in der Abluft zu reduzieren – wichtig etwa in Innenstadtlagen mit Nachbarschaft. Diese Techniken senken die Belastung, ersetzen aber nicht die mechanische Reinigung nach VDI 2052.
| Verfahren | Wirkung | Typischer Einsatz |
|---|---|---|
| Plasma (Kaltplasma) | zersetzt Fett- und Geruchsmoleküle elektrisch | Geruchsminderung, dichte Nachbarschaft |
| UV-C-Licht | spaltet Fettpartikel photochemisch auf | Vor-Abscheidung im Haubenbereich |
| Ozon | oxidiert Gerüche im Abluftstrom | Geruchsnachbehandlung (DIN 18869-7 / EN 16282) |
Plasma-, UV- und Ozonstufen reduzieren Fett, verhindern es aber nicht vollständig. In Kanälen, an Ventilatoren und in den Abscheidern selbst bleibt eine Fettschicht zurück – die Brandlast. Deshalb schreibt die VDI 2052 die regelmäßige mechanische Reinigung unabhängig von der Abscheidetechnik vor. Zusätzlich müssen die Abscheiderstufen selbst gewartet und gereinigt werden, damit sie wirksam bleiben.
Wir reinigen auch Anlagen mit Plasma-, UV- und Ozontechnik fachgerecht und prüfen die Funktion der Abscheider mit. Mehr zur Küchenabluftreinigung nach VDI 2052.
Eine Plasmastufe zersetzt Fett- und Geruchsmoleküle bereits in der Abluft und reduziert so Geruchsemissionen und Fettfracht. Sie ersetzt jedoch nicht die mechanische Reinigung der Kanäle und Ventilatoren nach VDI 2052.
Beide wirken unterschiedlich: UV-C spaltet Fett photochemisch nahe der Haube, Plasma zersetzt Fett und Gerüche im Luftstrom. Oft werden sie kombiniert. Welche Lösung passt, hängt von Küche, Emissionslage und Anlage ab.
Ja. Die VDI 2052 fordert die regelmäßige mechanische Reinigung unabhängig von der Abscheidetechnik. Zusätzlich müssen die Abscheiderstufen selbst gewartet werden.
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